Engelsaugen Rezept: Mürbe Plätzchen mit Marmelade

Der unverwechselbare Duft von Buttergebäck, der sich in der Weihnachtszeit in der ganzen Wohnung ausbreitet, ist für viele das erste Anzeichen für gemütliche Feiertage. Engelsaugen, auch bekannt als Husarenkrapfen, sind kleine runde Mürbeteigplätzchen, die durch ihre leuchtende Marmeladenfüllung mitten in der Vertiefung ins Auge fallen. Das Geheimnis dieser Plätzchen liegt im perfekten Verhältnis von drei Teilen Mehl, zwei Teilen Fett und einem Teil Zucker, das beim Backen für eine zarte Konsistenz sorgt, die förmlich auf der Zunge zergeht. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie den Teig mit der richtigen Temperatur verarbeiten, damit er nicht beim Backen in die Breite läuft. Wir gehen die einzelnen Schritte von der Wahl der richtigen Butter bis hin zum exakten Backzeitpunkt durch. Wenn Sie bisher Probleme mit Rissen in den Kugeln hatten oder die Füllung beim Backen auslief, geben wir Ihnen hier die notwendigen Kniffe für ein professionelles Ergebnis an die Hand, das Ihre Kaffeetafel bereichert.

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Die Zubereitung von Engelsaugen

Engelsaugen, auch als Husarenkrapfen bekannt, bestehen aus einem mürben Mürbeteig, der durch eine fruchtige Marmeladenfüllung in der Mitte besticht. Die Basis ist ein klassischer 3-2-1 Teig aus drei Teilen Mehl, zwei Teilen Fett und einem Teil Zucker. Für 40 bis 50 Plätzchen benötigen Sie 300 Gramm Mehl, 200 Gramm kalte Butter und 100 Gramm Zucker. Hinzu kommen zwei Eigelb, eine Prise Salz und eine Packung Vanillezucker. Wenn Sie eine nussige Note bevorzugen, ersetzen Sie 50 Gramm des Mehls durch fein gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Achten Sie darauf, dass die Butter wirklich kalt ist, damit der Teig beim Kneten nicht zu weich wird.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Teig herstellen: Geben Sie Mehl, Zucker, Vanillezucker und die kalte Butter in Würfeln in eine Schüssel. Fügen Sie die zwei Eigelb hinzu und verkneten Sie die Zutaten zügig mit den Händen oder einem Handrührgerät. Hören Sie auf zu kneten, sobald ein glatter Teigball entsteht. Zu langes Kneten macht das Fett weich, was die Plätzchen beim Backen auseinanderlaufen lässt.
  2. Kühlen: Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie ein und legen Sie ihn für mindestens 60 Minuten in den Kühlschrank. Dieser Schritt ist wichtig, damit sich das Mehl mit dem Fett verbindet und der Teig später seine Form behält.
  3. Formen: Nehmen Sie den Teig aus der Kühlung und rollen Sie kleine Kugeln mit etwa zwei Zentimetern Durchmesser. Legen Sie diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Drücken Sie mit dem Stiel eines Kochlöffels eine tiefe Mulde in die Mitte jeder Kugel.
  4. Backen: Heizen Sie den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Backen Sie die Plätzchen für etwa 10 bis 12 Minuten, bis sie am Rand ganz leicht Farbe annehmen. Sie sollen hell bleiben.
  5. Füllen: Erhitzen Sie etwa 100 Gramm Johannisbeer- oder Himbeermarmelade kurz in einem Topf, bis sie flüssig ist. Füllen Sie die Marmelade mit einem kleinen Löffel oder einem Spritzbeutel vorsichtig in die Mulden der noch warmen Plätzchen. Lassen Sie das Gebäck vollständig auskühlen, damit die Marmelade fest wird.

Zutaten und Variationen

Die Qualität der Butter entscheidet bei diesem Rezept über den Schmelz im Mund. Verwenden Sie unbedingt echte Butter und keine Margarine. Wenn Sie die Marmelade variieren möchten, eignen sich besonders Gelees ohne Stückchen, da diese sich besser in die Vertiefung füllen lassen. Für eine weihnachtliche Variante können Sie einen halben Teelöffel Zimt oder Lebkuchengewürz unter das Mehl mischen. Falls der Teig im Sommer zu schnell weich wird, stellen Sie ihn für zehn Minuten in das Gefrierfach. Sollten Sie keine Eier verwenden wollen, können Sie diese durch zwei Esslöffel eiskaltes Wasser und einen Schuss Sahne ersetzen, allerdings wird der Teig dann weniger mürbe.

Techniken und Tipps für den Erfolg

Das Geheimnis gut gelungener Engelsaugen liegt in der Temperaturkontrolle. Wenn der Teig beim Formen klebrig an den Fingern haftet, ist er zu warm. Waschen Sie Ihre Hände mit kaltem Wasser und trocknen Sie sie gründlich ab, bevor Sie weiterarbeiten. Die Mulden sollten tief genug sein, damit die Marmelade nicht über den Rand läuft. Nutzen Sie hierfür wirklich einen runden Gegenstand wie das Ende eines Kochlöffels, da dieser den Teig gleichmäßig verdrängt, ohne ihn zu zerreißen. Falls beim Backen die Mulden nach oben wandern, drücken Sie diese direkt nach dem Herausnehmen aus dem Ofen erneut vorsichtig mit dem Löffelstiel nach.

Präsentation und Aufbewahrung

Engelsaugen sehen besonders ansprechend aus, wenn sie vor dem Servieren dünn mit Puderzucker bestäubt werden. Verwenden Sie hierfür ein feines Sieb, um Klumpen zu vermeiden. Achten Sie darauf, den Puderzucker erst kurz vor dem Anrichten darüber zu geben, damit er durch die Feuchtigkeit der Marmelade nicht verläuft. Servieren Sie die Plätzchen auf einer flachen Platte, um die leuchtende Farbe der Marmelade hervorzuheben. Sie halten sich in einer gut verschlossenen Blechdose bei kühler Non-Alcoholic Lagerung etwa drei bis vier Wochen. Legen Sie zwischen die einzelnen Schichten ein Stück Backpapier, damit die Marmelade nicht an der Unterseite der nächsten Schicht klebt. Wenn Sie die Plätzchen verschenken möchten, füllen Sie sie in kleine Papiertüten und binden Sie diese mit einem einfachen Band zu.

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Die Kombination aus dem sandig-mürben Teig und der fruchtigen Süße der Marmeladenfüllung macht Engelsaugen zu einem zeitlosen Klassiker auf jedem Plätzchenteller. Sobald Sie das Grundrezept beherrschen, können Sie mit unterschiedlichen Konfitüren experimentieren, wobei sich glatt gerührte Sorten wie Johannisbeere oder Himbeere besonders gut eignen, da sie keine Stücke enthalten. Manche Bäcker bestäuben die fertigen Plätzchen nach dem Auskühlen zusätzlich mit Puderzucker, was den optischen Kontrast zur dunklen Füllung verstärkt. Diese kleinen Gebäcke halten sich in einer Blechdose bei kühler Non-Alcoholic Lagerung problemlos über mehrere Wochen, was sie zu einem idealen Geschenk für Freunde und Familie macht. Probieren Sie beim nächsten Backnachmittag eine Variante mit etwas Orangenabrieb im Teig für eine feinere Note. Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar, wie Ihre Engelsaugen gelungen sind oder welches Ihre liebste Marmeladensorte für die Füllung ist.


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Engelsaugen

Zartes Mürbeteiggebäck mit einer fruchtigen Marmeladenfüllung und Puderzucker bestäubt.

Vorbereitungszeit
20 Minuten

Kochzeit
12 Minuten

Gesamtzeit
32 Minuten

Portionen
40 Stück

Zutaten

  • 250 g Butter
  • 4 Eigelbe
  • 130 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 360 g Mehl (Type 405)
  • Rote Marmelade (ohne Stücke)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Anweisungen

  1. Schritt 1
    Butter, Eigelbe, Zucker, Vanillezucker und Salz cremig rühren. Mehl zügig unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht.
  2. Schritt 2
    Aus dem Teig kleine Kugeln formen, auf ein Backblech setzen und mit dem Kochlöffelstiel eine Vertiefung eindrücken.
  3. Schritt 3
    Marmelade in die Vertiefungen füllen. Bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 10-12 Minuten backen.
  4. Schritt 4
    Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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