Apfel-Zimt Marmelade: glatt püriert und ohne Stücke
Ein Löffel Zimt und weich gekochte Äpfel machen aus einfachen Früchten einen streichzarten Brotaufstrich. Diese Apfel-Zimt Marmelade wird nach dem Garen fein püriert, sodass keine Schalen- oder Fruchtstücke zurückbleiben. Säuerliche Äpfel wie Boskoop oder Elstar bringen einen kräftigen Geschmack mit; süße Sorten machen das Ergebnis milder. Das Rezept setzt auf Gelierzucker 2:1 und Zitronensaft, damit die Frucht im Glas im Mittelpunkt bleibt und die Marmelade zuverlässig geliert. Du erfährst, wie weich die Äpfel vor dem Pürieren sein sollten, wann der Zimt dazukommt und woran du erkennst, ob die Konsistenz passt. Auch die Vorbereitung der Gläser und die richtige Kochzeit spielen eine Rolle: Hier gilt die Packungsangabe des Gelierzuckers, weil Produkte unterschiedlich gelieren. So gelingt ein glatter Aufstrich, der sich auf Brot verteilen lässt und auch Joghurt, Porridge oder Pfannkuchen mit Apfel und Zimt verfeinert.

Apfel-Zimt-Marmelade: zart und ohne Stücke
Für diese Apfel-Zimt-Marmelade werden die Äpfel erst weich gekocht und anschließend fein püriert. So bleibt die fertige Marmelade glatt und streichfähig, ohne Fruchtstücke. Säuerliche Sorten wie Boskoop oder Elstar geben einen klaren Apfelgeschmack; mit süßen Äpfeln wie Gala wird das Ergebnis milder.
Zutaten für etwa fünf Gläser à 200 ml
- 1 kg Äpfel, gewogen nach dem Schälen und Entkernen
- 500 g Gelierzucker 2:1
- 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
- 100 ml Wasser
- 1 TL gemahlener Zimt
Gelierzucker 2:1 sorgt dafür, dass die Marmelade mit weniger Zucker geliert als bei einem Verhältnis von 1:1. Halte dich trotzdem an die Packungsangaben, denn Kochzeit und Gelierkraft können je nach Produkt leicht abweichen. Der Zitronensaft bringt Säure ins Rezept und hilft, die natürliche Farbe der Äpfel zu erhalten. Für eine mildere Note kannst du ihn auf 1 EL reduzieren, solltest ihn aber nicht ganz weglassen.
Gemahlener Zimt verteilt sich gleichmäßig in der glatten Masse. Wer eine sanftere Würze mag, nimmt nur ½ TL. Alternativ kannst du eine kleine Zimtstange mit den Äpfeln kochen und vor dem Pürieren entfernen. Das Wasser verhindert, dass die Fruchtstücke zu Beginn am Topfboden ansetzen. Bei sehr saftigen Äpfeln reichen 50 ml.
Gläser vorbereiten
- Wasche die Gläser und Deckel gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel aus. Spüle alles klar ab und stelle die Gläser auf ein sauberes Küchentuch. Gieße direkt vor dem Abfüllen kochendes Wasser hinein und über die Deckel. Vorsicht: Die Gläser werden heiß.
- Lasse die Gläser abtropfen, ohne die Innenseite oder den Rand mit den Fingern zu berühren. Stelle sie zum Abfüllen griffbereit neben den Herd. Saubere, heiße Gläser verringern das Risiko, dass die Marmelade verdirbt.
Schritt für Schritt kochen
- Äpfel vorbereiten: Schäle die Äpfel, entferne Kerngehäuse und beschädigte Stellen und schneide das Fruchtfleisch in kleine Würfel. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto gleichmäßiger werden sie weich. Wiege nun genau 1 kg ab.
- Weich kochen: Gib Äpfel, Wasser und Zitronensaft in einen breiten, schweren Topf. Erhitze alles bei mittlerer Hitze, bis die Flüssigkeit leicht köchelt. Lege den Deckel schräg auf und koche die Äpfel 15 bis 20 Minuten. Rühre alle paar Minuten um. Die Stücke sind bereit, wenn sie sich mit einem Kochlöffel leicht zerdrücken lassen.
- Fein pürieren: Nimm den Topf kurz von der Herdplatte und püriere die Äpfel direkt darin mit einem Stabmixer. Bewege den Mixer langsam durch die Masse und halte den Mixerkopf unter der Oberfläche, damit weniger heiße Spritzer entstehen. Püriere gründlich, bis keine Stückchen mehr sichtbar sind. Für eine besonders feine Konsistenz kannst du das Püree zusätzlich durch ein feines Sieb streichen.
- Zucker und Zimt einrühren: Rühre Gelierzucker und Zimt sorgfältig unter das Apfelpüree. Fahre mit dem Löffel über den Topfboden, damit sich kein Zucker absetzt. Erhitze die Mischung unter Rühren, bis sie kräftig kocht. Sobald sie sprudelnd kocht, beginnt die Kochzeit.
- Gelierprobe machen: Koche die Marmelade nach Packungsangabe, meist etwa vier Minuten, und rühre dabei weiter. Gib für die Gelierprobe einen Teelöffel auf einen kalten Teller. Wird die Oberfläche nach etwa einer Minute fest und läuft beim Neigen nur langsam, ist die Marmelade fertig. Bleibt sie dünn, koche sie eine weitere Minute und teste erneut.
- Abfüllen: Nimm den Topf vom Herd und schöpfe den Schaum mit einem Löffel ab. Fülle die heiße Marmelade vorsichtig bis knapp unter den Rand in die vorbereiteten Gläser. Wische Kleckse am Rand mit einem sauberen, feuchten Tuch weg und verschließe die Gläser sofort fest.
Tipps für eine glatte, gut gelierte Marmelade
Püriere die Äpfel vor dem Zugeben des Gelierzuckers. So kannst du die Masse in Ruhe fein mixen, ohne dass der Zucker währenddessen am Topfboden ansetzt. Ist die Marmelade nach dem Abkühlen zu fest, war die Kochzeit möglicherweise zu lang. Wird sie nicht fest, kannst du den Inhalt zurück in den Topf geben und mit etwas Zitronensaft erneut aufkochen. Halte dich dabei an die Angaben des Gelierzuckers und prüfe die Konsistenz wieder mit einem kalten Teller.
Zu viel Zimt kann den Apfelgeschmack überdecken. Beginne daher mit einem Teelöffel und probiere die Mischung vor dem Kochen, sofern der Zucker schon eingerührt ist, nicht roh. Wenn du weniger süße Äpfel verwendest, ändere das Verhältnis von Gelierzucker und Frucht nicht eigenmächtig, denn es beeinflusst die Festigkeit. Lasse die Gläser nach dem Verschließen aufrecht abkühlen und prüfe später, ob die Deckel fest sitzen.
Servieren und Aufbewahren
Die glatte Marmelade schmeckt auf Toast, Hefezopf oder warmen Pfannkuchen. Ein Löffel passt auch in Naturjoghurt oder als fruchtige Schicht zwischen Biskuitböden. Für ein einfaches Frühstück kannst du sie mit Quark auf einer Scheibe Bauernbrot servieren. Ein kleines Glas mit einem Stück Stoff über dem Deckel und einem beschrifteten Etikett eignet sich als selbst gemachtes Mitbringsel.
Bewahre ungeöffnete, gut verschlossene Gläser kühl und dunkel auf. Nach dem Öffnen gehört das Glas in den Kühlschrank; verwende zum Entnehmen stets einen sauberen Löffel und verbrauche die Marmelade innerhalb weniger Wochen. Wenn ein Glas nicht richtig verschlossen ist oder die Marmelade ungewöhnlich riecht, solltest du sie nicht essen.

Diese Apfel-Zimt Marmelade verbindet den frischen Geschmack von Äpfeln mit einer warmen Zimtnote und wird durch das Pürieren besonders glatt. Mit Boskoop oder Elstar schmeckt sie schön fruchtig und leicht säuerlich; süßere Äpfel ergeben einen milderen Aufstrich. Probiere das Rezept aus, wenn du reife Äpfel verarbeiten möchtest, und halte dich beim Kochen an die Zeit auf der Packung deines Gelierzuckers. Für eine andere Würze kannst du statt gemahlenem Zimt eine Zimtstange mitkochen und vor dem Pürieren herausnehmen. Serviere die Marmelade auf frischem Brot oder rühre einen Löffel in Naturjoghurt, Porridge oder Quark. Schreib gern in die Kommentare, welche Apfelsorte du verwendet hast, und teile deine Variante mit anderen. Ein Glas selbst gekochter Apfel-Zimt-Aufstrich bringt ein Stück Herbst auf den Frühstückstisch.

Apfel-Zimt-Marmelade – zart und ohne Stücke
Fruchtige Apfelmarmelade mit Zimt, fein püriert und ohne Stücke.
Zutaten
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1,3 kg Äpfel
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400 g Gelierzucker (2:1)
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3 EL Apfelsaft
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2 TL Zimt
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1 EL Zitronensaft
Anweisungen
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Schritt 1
Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Mit Apfelsaft und Zitronensaft weich dünsten. -
Schritt 2
Äpfel fein pürieren. Gelierzucker und Zimt einrühren. -
Schritt 3
Unter Rühren aufkochen und nach Packungsangabe sprudelnd kochen. Heiß in sterilisierte Gläser füllen und verschließen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





