Herbstliches Kürbisbrot: Saftig, würzig und einfach
Abgetropftes Kürbispüree macht dieses Kastenbrot saftig, ohne dass die Krume klitschig wird. Zusammen mit braunem Zucker, Zimt, Ingwer und Muskat entsteht ein mild-süßes Brot, das nach Herbst schmeckt und beim Anschneiden weich bleibt. Ein Schuss neutrales Öl hält es länger frisch und macht den Teig unkompliziert: Die Zutaten werden einfach verrührt, Nüsse kommen nach Wunsch dazu. Das Rezept eignet sich für eine Kastenform von etwa 25 Zentimetern und braucht rund 20 Minuten Vorbereitung. Danach backt das Brot 55 bis 65 Minuten im Ofen. Hier erfährst du, wie du Kürbispüree selbst zubereitest oder fertiges Püree verwendest, woran du erkennst, dass das Brot durchgebacken ist und wie du es aufbewahrst, ohne dass es austrocknet. Außerdem findest du passende Alternativen für Dinkelmehl und nussfreie Varianten. Zum Frühstück schmeckt eine Scheibe pur, als Snack kannst du sie leicht toasten und mit Butter servieren.

Herbstliches Kürbisbrot
Feuchtes Kürbispüree macht dieses Brot weich und saftig, während Zimt, Ingwer und Muskat für eine warme Würze sorgen. Es passt zum Frühstück, als Nachmittagssnack oder leicht getoastet zum Tee. Für eine Kastenform von etwa 25 Zentimetern Länge brauchst du ungefähr 20 Minuten Vorbereitungszeit und 55 bis 65 Minuten Backzeit.
Zutaten
- 250 g Kürbispüree, gut abgetropft
- 300 g Weizenmehl Type 405 oder 550
- 150 g brauner Zucker
- 2 Eier, zimmerwarm
- 120 ml neutrales Öl, zum Beispiel Rapsöl
- 1 TL Backpulver
- ½ TL Natron
- 1 TL gemahlener Zimt
- ½ TL gemahlener Ingwer
- ¼ TL Muskatnuss
- ½ TL Salz
- 60 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse, nach Wunsch
Zutaten verstehen und ersetzen
Kürbispüree bringt Feuchtigkeit und eine milde Süße in den Teig. Hokkaido lässt sich samt Schale weich kochen und pürieren. Bei einem größeren Kürbis solltest du das Püree nach dem Pürieren in einem Sieb abtropfen lassen, denn zu viel Flüssigkeit kann das Brot innen klebrig machen. Fertiges Kürbispüree aus der Dose eignet sich ebenfalls, sofern es ungesüßt und nicht gewürzt ist.
Das Öl hält die Krume länger weich als geschmolzene Butter. Du kannst es durch dieselbe Menge mildes Olivenöl oder geschmolzene Butter ersetzen. Brauner Zucker gibt eine leichte Karamellnote; weißer Zucker funktioniert auch, schmeckt aber etwas neutraler. Für eine nussfreie Variante lässt du die Nüsse weg oder nimmst 50 g Kürbiskerne. Dinkelmehl Type 630 kann das Weizenmehl ersetzen. Rühre den Teig damit besonders kurz, weil er sonst kompakt werden kann.
Schritt für Schritt backen
- Form vorbereiten: Heize den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vor. Fette eine Kastenform ein und lege sie mit einem Streifen Backpapier aus, der an den langen Seiten übersteht. So lässt sich das Brot später leichter herausheben.
- Trockene Zutaten mischen: Gib Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer, Muskat und Salz in eine große Schüssel. Verrühre alles mit einem Schneebesen, damit sich die Triebmittel und Gewürze gleichmäßig verteilen. Das Natron reagiert mit der Feuchtigkeit im Kürbispüree und hilft dem Brot beim Aufgehen.
- Feuchte Zutaten verrühren: Schlage die Eier in einer zweiten Schüssel kurz auf. Rühre Zucker, Öl und Kürbispüree ein, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Sie muss nicht schaumig werden. Falls du selbst gemachtes Püree verwendest, prüfe die Konsistenz: Es sollte dick vom Löffel fallen und nicht wässrig sein.
- Teig fertigstellen: Gib die Mehlmischung zu den feuchten Zutaten und rühre mit einem Teigschaber nur so lange, bis keine trockenen Mehlnester mehr zu sehen sind. Ein paar kleine Klümpchen sind in Ordnung. Zu langes Rühren entwickelt das Klebereiweiß im Mehl und macht die Krume fest. Hebe die Nüsse zuletzt unter.
- Brot backen: Fülle den Teig in die Form und streiche die Oberfläche glatt. Backe das Kürbisbrot auf der mittleren Schiene 55 bis 65 Minuten. Wird es schon nach etwa 40 Minuten dunkel, decke es locker mit Backpapier ab. Ein Holzstäbchen in der Mitte sollte ohne rohen Teig herauskommen; feuchte Krümel sind normal.
- Abkühlen lassen: Lass das Brot 15 Minuten in der Form stehen. Hebe es dann mithilfe des Backpapiers heraus und lege es auf ein Kuchengitter. Schneide es erst an, wenn es abgekühlt ist, sonst kann die weiche Krume beim Schneiden zusammengedrückt werden.
Servieren und aufbewahren
Für eine schlichte Präsentation schneidest du das Brot in etwa zwei Zentimeter dicke Scheiben und legst sie leicht überlappend auf eine Platte. Frischkäse oder Butter passen dazu; für eine süßere Variante streichst du etwas Honig auf eine lauwarme Scheibe. Kürbiskerne auf der Teigoberfläche geben vor dem Backen einen knusprigen Abschluss. Drücke sie nur leicht an, damit sie beim Aufgehen nicht herunterfallen.
Bewahre das vollständig abgekühlte Brot in einer gut schließenden Dose bei Raumtemperatur auf. Es bleibt etwa drei Tage saftig. Für längere Non-Alcoholic Lagerung kannst du einzelne Scheiben einfrieren und bei Bedarf auftauen oder direkt toasten. Wenn die Scheiben beim Toasten schnell bräunen, wähle eine niedrige Stufe, denn der Zucker im Teig karamellisiert rasch.

Dieses herbstliche Kürbisbrot verbindet eine weiche, saftige Krume mit der warmen Würze von Zimt, Ingwer und Muskat. Das Kürbispüree sorgt für Feuchtigkeit, während brauner Zucker eine leichte Karamellnote beisteuert. Wenn du es zum ersten Mal backst, achte besonders darauf, das Püree gut abtropfen zu lassen und das Brot vor dem Anschneiden vollständig abkühlen zu lassen. Walnüsse oder Pekannüsse geben etwas Biss; für eine nussfreie Version passen Kürbiskerne oder du lässt die Zugabe einfach weg. Eine Scheibe schmeckt pur, leicht getoastet oder mit Butter zum Tee. Probier das Rezept aus und erzähl in einem Kommentar, welche Variante bei dir auf den Tisch kommt. Wenn dir das Brot gelingt, teile das Rezept gern mit jemandem, der Kürbis genauso gern im Herbstgebäck mag.

Herbstliches Kürbisbrot
Saftiges Brot mit Hokkaido, Kürbispüree und knackigen Kürbiskernen.
Zutaten
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230 g Hokkaido (roh, entkernt, mit Schale)
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45 g Wasser
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250 g Buttermilch
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15 g frische Hefe
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350 g Weizenmehl 550
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275 g Weizenmehl 1050
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250 g Kürbispüree, gekauft oder selbstgemacht
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13 g Salz
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75 g Kürbiskerne
Anweisungen
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Schritt 1
Hokkaido würfeln und mit 45 g Wasser zugedeckt weich dünsten. Fein pürieren und abkühlen lassen. -
Schritt 2
Hefe in der Buttermilch auflösen. Mit beiden Mehlsorten, Kürbispüree, Hokkaidopüree und Salz zu einem Teig verkneten. -
Schritt 3
Kürbiskerne unterkneten. Teig zugedeckt etwa 90 Minuten gehen lassen. -
Schritt 4
Teig zu einem Laib formen und weitere 30 Minuten gehen lassen. Bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 45 Minuten backen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





