Lemon Raspberry Cookies: weich, zitronig und fruchtig
Frisch geriebene Zitronenschale duftet schon beim Rühren, und gekühlte Himbeeren setzen später kleine säuerliche Akzente im weichen Teig. Diese Lemon Raspberry Cookies bekommen am Rand eine leichte Bräune, bleiben innen zart und verbinden Zitrusnoten mit fruchtigen Stellen. Der Teig ist unkompliziert, braucht aber mindestens 30 Minuten im Kühlschrank, damit die Kekse beim Backen ihre Form behalten. Ein kleiner Handgriff macht dabei einen Unterschied: Die Himbeeren werden mit etwas Mehl bestäubt und vorsichtig untergehoben, damit sie möglichst ganz bleiben und weniger Saft in den Teig abgeben. In diesem Rezept erfährst du, wie weiche Butter und Zucker die richtige Grundlage bilden, woran du erkennst, dass die Kekse fertig sind, und wie du frische oder tiefgekühlte Beeren verwendest. Dazu gibt es Hinweise für einen dünnen Zitronenguss und fürs Aufbewahren, damit die Kekse auch am nächsten Tag angenehm weich schmecken.

Lemon Raspberry Cookies mit Zitrone und Himbeeren
Frisch abgeriebene Zitronenschale gibt diesen Keksen ein deutliches Zitrusaroma, während Himbeeren beim Backen kleine säuerliche Fruchtstellen bilden. Der Teig bleibt innen weich und bekommt am Rand eine leichte Bräune. Das Rezept ergibt etwa 18 Kekse und braucht neben der Backzeit mindestens 30 Minuten zum Kühlen.
Zutaten für etwa 18 Kekse
- 250 g Weizenmehl, Type 405
- ½ TL Natron
- ¼ TL feines Salz
- 170 g weiche Butter
- 150 g Zucker
- 1 Ei, Größe M, Zimmertemperatur
- Abgeriebene Schale von 2 unbehandelten Zitronen
- 1 EL Zitronensaft
- 1 TL Vanilleextrakt oder Vanillepaste
- 125 g frische Himbeeren, gut gekühlt
- 1 EL Mehl zum Bestäuben der Himbeeren
Für einen einfachen Guss sind zusätzlich 100 g Puderzucker und 1 bis 2 EL Zitronensaft nötig. Weizenmehl Type 405 sorgt für einen zarten, gleichmäßigen Keks. Dinkelmehl Type 630 funktioniert ebenfalls, kann den Teig aber etwas trockener machen; dann zunächst 1 EL weniger Mehl verwenden. Natron reagiert mit der Säure aus dem Zitronensaft und hilft den Keksen, leicht aufzugehen. Falls du nur Backpulver hast, nimm 1 TL davon und lass das Natron weg.
Weiche Butter lässt sich gut mit dem Zucker aufschlagen und bindet die Zutaten gleichmäßig. Ist sie zu kalt, wird der Teig schwer zu mischen; geschmolzene Butter macht ihn dagegen fettig und breit. Zitronenschale liefert mehr Aroma als zusätzlicher Saft, der den Teig zu feucht machen könnte. Tiefgekühlte Himbeeren kannst du direkt gefroren verwenden. Lass sie nicht auftauen, sonst geben sie zu viel Flüssigkeit ab.
Schritt für Schritt
- Backofen und Bleche vorbereiten: Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Belege zwei Backbleche mit Backpapier. Wenn du nur ein Blech hast, backe die Kekse nacheinander und stelle den restlichen Teig währenddessen kalt.
- Trockene Zutaten mischen: Verrühre Mehl, Natron und Salz in einer mittelgroßen Schüssel. So verteilt sich das Natron, und du vermeidest einzelne Stellen mit einem bitteren Geschmack.
- Butter und Zucker aufschlagen: Schlage die weiche Butter mit dem Zucker etwa 2 Minuten mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe. Die Masse soll heller und cremig sein. Kratze zwischendurch die Schüsselwand mit einem Teigschaber ab, damit keine Butter am Rand zurückbleibt.
- Ei und Zitrone einarbeiten: Rühre das Ei, die Zitronenschale, den Zitronensaft und die Vanille kurz unter, bis alles verbunden ist. Gib die Mehlmischung dazu und rühre nur so lange auf niedriger Stufe, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Langes Rühren entwickelt das Gluten im Mehl und macht die Kekse fester.
- Himbeeren unterheben: Bestäube die Beeren mit 1 EL Mehl. Hebe sie mit einem breiten Teigschaber vorsichtig unter. Einige Beeren dürfen dabei zerdrücken, aber rühre nicht weiter, sobald der Teig rosa Streifen zeigt. Zu viel Bewegung färbt den ganzen Teig und macht ihn feucht.
- Teig kühlen: Decke die Schüssel ab und stelle sie 30 Minuten in den Kühlschrank. Der feste Teig lässt sich leichter portionieren und läuft beim Backen weniger auseinander. Ist der Teig nach dem Kühlen noch sehr weich, gib ihm weitere 10 Minuten.
- Kekse formen und backen: Setze je einen gehäuften Esslöffel Teig mit etwa 5 cm Abstand auf das Blech. Backe die Kekse 10 bis 12 Minuten, bis die Ränder leicht goldgelb sind. Die Mitte darf noch weich aussehen; sie festigt sich beim Abkühlen. Bei gefrorenen Beeren kann die Backzeit 1 bis 2 Minuten länger sein.
- Abkühlen lassen: Lass die Kekse 5 Minuten auf dem Blech liegen und setze sie dann auf ein Kuchengitter. Werden sie direkt nach dem Backen angehoben, können die weichen Fruchtstellen brechen.
Tipps für gleichmäßige Kekse
Verwende möglichst ähnlich große Teigportionen, damit alle Kekse gleichzeitig fertig werden. Eine Küchenwaage hilft: Teile den Teig in Portionen von ungefähr 35 g. Wenn einzelne Himbeeren an der Oberfläche liegen, drücke sie vor dem Backen leicht in den Teig. So trocknen sie weniger aus und die Kekse lassen sich sauberer stapeln. Für rundere Kekse kannst du die warmen Ränder direkt nach dem Backen vorsichtig mit einem Löffel nach innen schieben.
Fülle das Blech nicht zu dicht, denn die Kekse gehen beim Backen auseinander. Backe möglichst nur ein Blech auf der mittleren Schiene. Muss ein Blech warten, bleibt der Teig im Kühlschrank; ein warmes Blech kann die nächste Portion vorzeitig weich werden lassen. Wenn die Kekse nach 12 Minuten noch sehr blass sind, prüfe zuerst die Ofentemperatur, statt den Teig länger zu rühren oder zusätzliches Mehl einzuarbeiten.
Guss, Servieren und Aufbewahren
Für den Guss verrührst du den Puderzucker mit zunächst 1 EL Zitronensaft. Gib den zweiten Löffel tropfenweise dazu, bis die Glasur langsam vom Löffel läuft. Verteile sie erst auf vollständig abgekühlten Keksen, sonst schmilzt sie und zieht in den Teig ein. Alternativ kannst du die Kekse vor dem Backen mit einer Prise grobem Zucker bestreuen und auf den Guss verzichten.
Lege die Kekse auf einer flachen Platte aus, damit die rosa Fruchtstellen sichtbar bleiben. Ein wenig fein abgeriebene Zitronenschale auf dem Guss passt geschmacklich dazu. Serviere sie bei Zimmertemperatur zu Tee oder Kaffee; direkt aus dem Kühlschrank schmeckt die Butter im Teig fester. In einer gut schließenden Dose halten sich die Kekse etwa 2 Tage. Ohne Guss lassen sie sich einfrieren und bei Zimmertemperatur auftauen.

Diese Lemon Raspberry Cookies verbinden den Duft von Zitronenschale mit säuerlichen Himbeeren und einem weichen Kern. Durch die Kühlzeit lässt sich der Teig gut portionieren, während das Bestäuben der Beeren hilft, den Teig weniger feucht zu halten. Backe die Kekse, bis die Ränder leicht Farbe annehmen; in der Mitte dürfen sie noch weich wirken, denn beim Abkühlen werden sie fester. Für eine süßere Variante passt ein dünner Guss aus Puderzucker und Zitronensaft. Du kannst auch einige Himbeeren durch weiße Schokolade ersetzen oder die Kekse mit Tee zum Nachmittagskaffee servieren. Probiere das Rezept aus und schreib in die Kommentare, ob du frische oder tiefgekühlte Beeren verwendet hast. Teile deine Variante gern mit anderen, die fruchtige Kekse mögen.

Zitronen-Himbeer-Kekse
Zarte Kekse mit frischer Zitrone und gehackten Himbeeren, bestreut mit Flockensalz.
Zutaten
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½ Tasse Kristallzucker
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Abrieb von 1 großen Zitrone
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½ Tasse Butter, zimmerwarm
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¼ Tasse brauner Zucker
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1 großes Eigelb
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1 Esslöffel Zitronensaft, etwa von ½ Zitrone
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1 Teelöffel alkoholfreies Vanillearoma
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½ Teelöffel Salz
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½ Teelöffel Backpulver
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¼ Teelöffel Natron
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1¼ Tassen Weizenmehl
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¾ Tasse tiefgekühlte Himbeeren, fein gehackt
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Flockensalz zum Bestreuen
Anweisungen
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Schritt 1
Backofen auf 175 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. -
Schritt 2
Kristallzucker mit Zitronenabrieb vermischen. Butter und braunen Zucker cremig rühren, Eigelb, Zitronensaft und Vanillearoma einarbeiten. -
Schritt 3
Salz, Backpulver, Natron und Mehl vermengen und unter die Buttermasse rühren. Himbeeren vorsichtig unterheben. -
Schritt 4
Teigportionen mit Abstand auf das Blech setzen, mit Flockensalz bestreuen und 10–12 Minuten backen. Auf dem Blech abkühlen lassen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





